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Hilfreiche Informationen über Augenkrankheiten

Augenkrankheiten behandeln

Zur Behandlung von Augenkrankheiten sollte auf jeden Fall ein Augenarzt aufgesucht werden, einige der Krankheiten sind von einer harmlosen Natur und bleiben ohne Folgen. Andere Augenerkrankungen sind schwerwiegend und können schlimme Folgen haben, wie das Erblinden. Das Augenbrennen beispielsweise wird als sehr unangenehm empfunden, ist jedoch in den meisten Fällen eher harmlos. Es tritt in der Regel durch ein zu langes Arbeiten an einem Computerbildschirm auf. Oftmals wird es noch von weiteren Beschwerden begleitet, das können ein Gefühl von Sand, Trockenheit oder Druck im Auge sein. Dadurch kann sich die Bindehaut oder das Augenlid röten. Hält das Augenbrennen über einen längeren Zeitraum an, so sollte der Augenarzt aufgesucht werden. Je nach Ursache werden Augentropfen mit Antibiotika oder mit Antihistaminika und Mastzellstabilisatoren gegeben.

Doppeltsehen

Beim Doppeltsehen, oder auch unter dem medizinischen Begriff Diplopie bekannt, werden die wahrgenommenen Bilder des rechten und linken Auges nicht zu einem räumlichen Bild im Gehirn zusammengefügt, es entstehen dabei doppelte Bilder. Als Vergleich muss man sich Fotos vorstellen, die man mit einer Minikamera geschossen und dabei gewackelt hat. Die Behandlung richtet sich immer nach den Auslösern, so werden bei Infektionen im Bereich des Kopfes und der Augen und auch bei einer bakteriellen Entzündung Antibiotika eingesetzt. Sollte das Doppeltsehen durch einen Schlaganfall, Thrombose oder Durchblutungsstörungen entstehen, so muss gleich eine ärztliche Therapie erfolgen. Eine Operation kann bei Tumoren oder Kopfverletzungen notwendig sein, wenn diese für das Doppeltsehen verantwortlich sind.

Gesichtsfeldausfälle

Das Gesichtsfeld wird in vier Bereiche eingeteilt in das monokulare, binokulare, körpernahe und körperferne. Das monokulare Gesichtsfeld bezieht sich auf ein Auge, das binokulare auf beide Augen. Die Therapie von Gesichtsfeldausfällen ist abhängig von den zugrunde liegenden Ursachen. Hauptsächlich werden die Behandlungen mit Sehhilfen erfolgreich durchgeführt. Ebenso können Medikamente verabreicht werden oder es muss sogar eine neurochirurgische Operation durchgeführt werden. Ein großer Teil der Gesichtsfeldausfälle kann jedoch nicht behandelt werden, das Gesichtsfeld wird eingeschränkt bleiben. Bei degenerativen Augenerkrankungen, die im zunehmenden Alter auftreten, sind die Behandlungsmethoden meistens nicht mit großem Erfolg gekrönt. Treten die Gesichtsausfälle durch Blutungen nach Kopfverletzungen oder nach einem Schlaganfall auf, so müssen sie sofort behandelt werden.

Sehstörungen

Die Sehstörungen können nur vorübergehend auftreten und genauso können sie über einen längeren Zeitraum anhalten. Dabei wird der Sehapparat beeinträchtigt, wobei die Sehstörungen verschiedenartig auftreten können. So kann es unter anderem zum Sehen von doppelten Bildern, einen teilweisen Ausfall des Gesichtsfeldes, flimmernden Linien, dem bekannten Schwarzwerden vor den Augen und dem so genannten Tunnelblick kommen. Es können aber auch verzerrte oder verschwommene Bilder, helle Punkte, Blitze, Blendungen oder ein verschleierter Blick auftreten. Ebenso können noch Begleiterscheinungen zu den Sehstörungen auftreten, wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Beschwerden beim Kauen, Übelkeit mit Erbrechen oder ein Schwindelgefühl. Die Sehstörungen sind immer ein begleitendes Symptom einer anderen Erkrankung und danach richtet sich die Behandlung. So kann es bei einer Unterzuckerung zur Sehstörung kommen, die mit zuckerhaltigen Säften oder Traubenzucker behandelt werden kann. Die Ablösung der Netzhaut wird in der Regel mit einer Operation gestoppt. Bei diesem operativen Eingriff wird ein Silikonband oder eine Silikonplombe auf das Auge genäht. Ist ein Loch zwischen der Netzhaut und dem Pigmentepithel vorhanden, wird dieses mit Laserstrahlen verklebt. Tritt ein akuter Glaukomanfall auf, so muss der Augendruck schnellstmöglich gesenkt und im Anschluss muss das Auge operiert werden.

Vorwölbung des Augapfels

Die Vorwölbung des Augapfels ist krankhaft und kann die Beweglichkeit vom Augapfel einschränken. Dabei kann es dazu kommen, dass das Augenlid nicht mehr geschlossen werden kann. Dadurch können doppelte Bilder gesehen werden, die Hornhaut kann austrocknen oder die Hornhaut schwillt an. Damit keine Austrocknung der Hornhaut entsteht, müssen die Augen regelmäßig befeuchtet werden. In einigen Fällen kann auch eine Operation notwendig werden, bei der das Unter- und Oberlid zum Teil vernäht wird.

Bild: © sparkie – www.pixelio.de

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